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GESCHICHTE

Gründung

Der Wirtschaftspolitische Club Deutschland e. V. wurde am 28. April 1952, drei Jahre nach der Gründung der Bundesrepublik Deutschland, von Paul Conrad als "Wirtschaftspolitischer Club Bonn" ins Leben gerufen. "Unvermeidbar und notwendig" nannte der ehemalige Bundespräsident Walter Scheel, Clubmitglied seit Beginn und bis zu seinem Tod 2016 Ehrenmitglied, die Gründung. Sehr schnell wurde der Club, wie es seinen Gründungsmitgliedern vorschwebte, zu einem der ersten wirtschaftspolitischen Diskussionsforen zwischen den in Bonn immer stärker wachsenden Bundesbehörden und der Wirtschaft, insbesondere den Verbands- und Unternehmensrepräsentanten, dem Bundestag und dem Bundesrat sowie den diplomatischen Vertretungen.

 

Von Bonn nach Berlin

Bedingt durch den Umzug von Bundesregierung, Bundestag und Bundesrat nach Berlin wurde die Präsenz des Clubs auch in der neuen Bundeshauptstadt als unabdingbar angesehen. Den Veränderungen Rechnung tragend, nannte sich der Club 1996 zunächst in "Wirtschaftspolitischer Club Bonn/Berlin e. V." und 2000 in "Wirtschaftspolitischer Club Deutschland e. V." um, mit jeweils einem Präsidium und Beirat in Bonn und Berlin, wobei der Sitz des Clubs nunmehr Berlin ist. Zwölf Jahre nach dem Umzug des Bundes von Bonn nach Berlin hatte sich der Schwerpunkt des politischen Geschehens weitgehend und endgültig in die neue Bundeshauptstadt verlagert. Der Club hat darauf folgerichtig seine Strukturen neu aufgestellt und 2011 in einer Mitgliederversammlung durch Satzungsänderung beschlossen, auf zwei Teilpräsidien zu verzichten und nur noch ein Gesamtpräsidium zu wählen. Die Interessen des weiterhin bedeutsamen Standortes Bonn werden seitdem durch einen Vizepräsidenten wahrgenommen. Damit ist der WPCD jetzt auch nach seiner Satzung als Hauptstadtclub mit Sitz und Schwerpunkt in Berlin aufgestellt. Die langjährige inhaltliche Bonner Tradition wird selbstverständlich weitergeführt.


Sozialer Marktwirtschaft ein Forum geben

In seiner über sechzigjährigen Geschichte hat sich der Club als Informationsplattform etabliert, auf der sich die verschiedenen wirtschaftspolitischen Interessen treffen, aber aufgrund des Clubcharakters auch viele menschliche Kontakte möglich sind und geistige Auseinandersetzungen stattfinden. Parteipolitischer Streit ist dabei von vornherein ausgeschlossen.

 

Die Gemeinschaft von Persönlichkeiten aus Unternehmen und Verbänden, Verwaltung, Politik und Diplomatie trifft sich meist einmal im Monat zu mittäglichen oder abendlichen Vortragsveranstaltungen. Der Club ermöglicht so die Zusammenschau einzelner Fachgebiete und kann dabei deutschen und europäischen wirtschaftspolitischen Interessen dienen. Betriebsbesichtigungen und Studienreisen gehören ebenfalls zum Veranstaltungsrepertoire des Clubs. Damals wie heute ist das Berufsbild der rund 300 Mitglieder breit gefächert.
Die Rednerliste der Clubveranstaltungen ist lang, prominent und nicht nur auf das wirtschaftspolitische Themenfeld beschränkt.


Mit jährlichen Großveranstaltungen hat sich der Club über den Kreis seiner Mitglieder und Gäste bekannt gemacht. Bereits seit 1965 wird in Bonn jährlich der "Grünkohlkönig" bzw. die "Grünkohlkönigin" gewählt. In Berlin bilden das jährliche Spargelessen und das Martinsgansessen unter Beteiligung des diplomatischen Corps eine schöne Tradition.

NÄCHSTER TERMIN
 

Politisches Mittagessen

20.11.2019, 12:30 Uhr

1687 Restaurant & Café

Mittelstraße 30 in 10117 Berlin-Mitte

mit Dirk Meyer,

Leiter der Abteilung Z: Zentralabteilung, Verwaltung, Haushalt, Forschung, Digitalisierung

im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU), zu:
"Digitalisierung und Nachhaltigkeit - Kernpunkte für die EU-Ratspräsidentschaft"

 

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Presse aktuell

Presseinformation Neues Präsidium des WPCD e.V. (13.6.2019)

 

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Aufnahmeantrag für eine Mitgliedschaft

 

 

 
 
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